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Regenradar

Wird es heute in Rhede noch Regen geben oder bleibt es trocken? Wann regnet es in Rhede? Aus welcher Richtung zieht der Regen nach Rhede? Antworten gibt das aktuelle Regenradar von Rhede in einer interaktiven Karte von Windy und OpenWeatherMap, einer animierten Regenübersichtskarte des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach (DWD) und in der Europa-Übersicht von Meteox – The Meteo Company B.V.

Die interaktive Karte von Windy zeigt neben der aktuellen Regensituation zusätzlich noch die Isobaren Karte. Zudem lässt sich über die Zoom – Funktion in den Kartenausschnitt weiter hinein- oder weiter herauszoomen. Über den Button rechts oben in der Ecke lässt sich die Ansicht umschalten, man kann zwischen den Ansichten Wind, Regen und Gewitter, Temperatur, Wolken, Wellen, Strömungen und Luftdruck wählen. Somit ein echtes Allround-Talent.

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Hier sehen wir das aktuelle Ergebnis des Radarverbundes des Deutschen Wetterdienstes in einer Animation. Darunter eine Animation von Meteox. Sie zeigt eine animierte Darstellung der aktuellen Niederschläge in Europa, realisiert durch den Zusammenschluss der Radardaten mehrerer Radarstationen von DWD, KMI, KNMI, Met Eireann, MF und Met Office.

Regenradar von Deutschland

Regenradar von Europa | Copyright Meteox 2020 - 6-3-2020 Source DWD, KMI, KNMI, Met Eireann, MF, Met Office

Im interaktiven Regenradar von OpenWeatherMap lassen sich die aktuellen Niederschläge weltweit anzeigen. Mit der Zoomfunktion kann man sich mit der Maus bequem über den gesamten Erdball bewegen.

Wie funktioniert ein Regenradar?

Ein Regenradar, Niederschlagsradar oder auch Wetterradar genannt kann vereinfacht beschrieben in einem begrenzten Umkreis den Wassergehalt einer Wolke messen. Dazu sendet das Regenradar über seine Radarantennen elektromagnetische Wellen im Mikrowellenbereich in die Atmosphäre aus. Treffen diese elektromagnetischen Wellen auf Regen, Hagel oder Schnee, werden sie von den (Wasser) Molekülen reflektiert und von der Radarbodenstation wieder eingefangen. Diese Empfangssignale werden anschließend von einem komplexen Computersystem aufbereitet und informationstechnisch verarbeitet. So lassen sich Rückschlüsse auf die Art, die Intensität sowie die geografische Lage und die Richtung der Niederschläge ziehen. Durch die zusätzliche Auswertung der Dopplerfrequenzen können weiterhin auch Windgeschwindigkeiten berechnet werden. Die landläufige Meinung, dass durch ein Niederschlagsradar auch Wolken angezeigt werden ist übrigens falsch.

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Die Antennen von Wetterradarstationen haben einen Durchmesser von rund 4 Metern. Sie rotieren kontinuierlich um die eigene Achse und senden dabei permanent Mikrowellen aus. Nach jeder Umdrehung ändert sich die Höhenausrichtung des ausgesendeten Signals, sodass nach etwa fünf Minuten und 20 Umdrehungen ein Bereich von ungefähr 240 Km Entfernung und 18m Höhe abgetastet wird. Danach beginnt der Zyklus wieder von vorne. Auf diese Weise entstehen dreidimensionale Bilder. Niederschlagsradare in Europa arbeiten zumeist im C-Band, das heißt mit Frequenzen um die 5.6 GHz, was einer Wellenlänge von ca. 5,4 cm entspricht.

Radarverbund DWD - (c) DWD Offenbach

In Deutschland werden die meisten Wetterradarstationen vom Radarverbund des Deutschen Wetterdienstes betrieben. Alle Radarbilder jeglicher Anbieter stammen in der Regel von diesem Radarverbund. Es gibt zwar noch einzelne Radarstationen, die nicht vom DWD betrieben werden, die eignen sich aber nicht für ein flächendeckendes Radarbild. In der Übersichtskarte mit dem Radarverbund des Deutschen Wetterdienstes kann man gut die Verteilung und Abdeckung der Wetterradarstationen in Deutschland sehen.