Datum
Letzte Aktualisierung
Vorhersage
Regen+veränderlich
 
 
12.12.2019 06:25 Uhr
   
Temperatur Luftfeuchtigkeit
4,4 °C 90 %
   
Luftdruck Niederschlag

1002,4 hPa

-1,0 hPa/3h

0,0 l/m²

5,5 l/m² /24h

   
Regentage 2019 Regenmenge 2019
147 Tage 624,4 l/m²

 

Sonnenuntergang heute  Sonnenaufgang morgen Mondphase
16:22 Uhr 08:31 Uhr  100 %
     




Allgemeine Wetterlage


Heute früh und eingangs des Vormittag in der Osthälfte sowie in den südwestdeutschen Mittelgebirgen zeitweise leichter Schneefall mit Glätte. Tagsüber wechselnd bewölkt mit durchziehenden Regen- und Graupelschauern, im Bergland Schneeschauer. In den Mittelgebirgen des Südens und an den Alpen zeitweise leichter Schneefall. Im Westen und Südwesten zeitweise Auflockerungen. Höchsttemperaturen zwischen 0 Grad im höheren Bergland und 8 Grad am Rhein. Schwacher, in der Westhälfte mäßiger Wind aus Südwest bis Süd. In der Nacht zum Freitag von Südwesten und Westen aufkommende dichte Bewölkung mit Niederschlägen, anfangs häufig als mäßiger Schneefall, später im äußersten Westen bis in höhere Lagen in Regen übergehend. In der Osthälfte bei teils klarem Himmel meist trocken. Im Nordwesten sowie in tiefen Lagen am Rhein Tiefstwerte zwischen +4 und 0 Grad, sonst +1 bis -5 Grad. Im Südwesten und in den Mittelgebirgen deutliche Windzunahme, dort in Böen starker bis stürmischer Südwestwind. Im höheren Bergland sowie in den Alpen Sturmböen, in Hochlagen schwere Sturmböen, im Hochschwarzwald teils mit Schneeverwehungen.

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Wetter-Überblick Deutschland für den 12.12.2019


Norden: bedeckt 3 °C/5 °C
Westen: bedeckt 3 °C/6 °C
Süden: leichter Regen 0 °C/3 °C
Osten: bedeckt 0 °C/4 °C


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Todestag Milutin Milankovic

Thu, 12 Dec 2019 01:00:00
Am 12. Dezember 1958 starb der jugoslawische Geophysiker und Mathematiker Milutin Milankovic. Bekannt wurde er in der Paläoklimatologie durch die Aufstellung der nach ihm benannten Milankovic-Zyklen. In der Paläoklimatologie geht es darum, die klimatischen Verhältnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit zu rekonstruieren. In den Milankovic-Zyklen werden die langjährigen Schwankungen der Sonnenstrahlungsintensität und die dadurch auftretenden natürlichen Klimaschwankungen und deren Ursachen beschrieben.

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Vor 29 Jahren: Schwere Verkehrsunfälle durch Nebel

Wed, 11 Dec 2019 01:00:00
Am 11. Dezember 1990 ereignete sich einer der vermutlich schwersten Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Nebel in der US-amerikanischen Geschichte als 99 Fahrzeuge auf der Route 75 in Tennessee kollidierten. 11 Tote und 65 Verletzte waren zu beklagen. In Deutschland gab es den größten Verkehrsunfall im Nebel am 19. Oktober 1990. Damals fuhren mindestens 121 Fahrzeuge (andere Quellen sprechen von 170 Fahrzeugen) auf der A9 in der sogenannten Münchberger Senke ineinander. 10 Personen kamen ums Leben, es gab 122 Verletzte. Also bitte Fuß vom Gas, wenn die Sicht gegen Null geht! Das gilt natürlich auch bei dichtem Schneetreiben.

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Frühester Sonnenuntergang

Tue, 10 Dec 2019 01:00:00
Jedes Jahr um die Wintersonnenwende tritt ein besonderer Effekt bei uns auf. Während der Tag des astronomischen Winterbeginns, in den meisten Jahren der 21. Dezember, wirklich der kürzeste Tag ist, findet der früheste Sonnenuntergang schon an den Tagen um den 10. Dezember statt. Dagegen tritt der späteste Sonnenaufgang erst an den ersten Januartagen auf. Eine Ursache für dieses Phänomen liegt in der Neigung der Erdachse. Außerdem ist die Bahn der Erde um die Sonne kein exakter Kreis, sondern nur eine kreisähnliche Ellipse. Beide Effekte überlagern sich und verursachen diese Verschiebung.

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Sommer zurzeit am Südpol

Mon, 9 Dec 2019 01:00:00
Am Südpol ist zurzeit Sommer. Die mittleren Temperaturen liegen an der Wetterstation am Südpol im Dezember bei minus 28 Grad, im Winter im Juli bei minus 60 Grad. Die tiefste bisher dort gemessene Temperatur liegt bei minus 82,8 Grad Celsius. Am wärmsten war es dort bisher mit einem Maximum von minus 13,6 Grad im Dezember 1978. In den letzten Tagen lagen die Höchsttemperaturen an der 2800 Meter hoch gelegenen Amundsen-Scott-Station zwischen minus 27 und minus 22 Grad. Noch kälter ist es normalerweise an der russischen Forschungsstation Wostok, die in 3400 Meter Höhe liegt und an einem Punkt in der Antarktis, der am weitesten von der Küste entfernt ist.

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Todestag des „Wetterpfarrers“ Karl Ludwig Gronau

Sun, 8 Dec 2019 01:00:00
Am 8. Dezember 1826 starb der Berliner Pfarrer und Meteorologe Karl Ludwig Gronau. Er wurde am 7. Juni 1742 geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in der Wetterforschung und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung in Berlin. Der sogenannte „Wetterpfarrer“ zeichnete 70 Jahre lang, von 1756 bis zum 30. November 1826 regelmäßig Wetterbeobachtungen auf, die er ab 1774 auch durch Messungen mit Thermometer und Barometer ergänzte. Damit trug er einen großen Beitrag zum Zustandekommen der fast kontinuierlichen 300-jährigen Berliner Temperaturreihe bei. Er untersuchte auch Zusammenhänge zwischen den Wintern in Grönland und Deutschland.

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7. Dezember 2001: Start von „TIMED“ und „Jason1“ ins All

Sat, 7 Dec 2019 01:00:00
Am 7. Dezember 2001 wurde der Satellit „TIMED“ von der Air Force Base Vandenberg aus ins All befördert. „TIMED“ (Thermosphere Ionosphere Mesosphere Energetics and Dynamics) untersucht die Dynamik in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre der Erdatmosphäre. Die ursprünglich nur auf zwei Jahre terminierte Mission wurde immer wieder verlängert. „TIMED“ wurde zusammen mit „Jason 1“ gestartet. Der Satellit „Jason 1“ dient zur Meeresbeobachtung. Unter anderem können Meeresströmungen und Wellenhöhen bestimmt werden. Man hofft auf eine Verbesserung der El Niño Vorhersage.

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Verschiedene Formen der Eisablagerung

Fri, 6 Dec 2019 01:00:00
In der kalten Jahreszeit treten jetzt wieder die verschiedenen Formen der Eisablagerung auf. In klaren Nächten, häufig bei Windstille, bildet sich Reif. Wenn die Temperaturen an Oberflächen unter den Gefrierpunkt sinken, lagert sich dort der Wasserdampf in der Luft in Form verschiedenster Eiskristalle ab. Reif entsteht zum Beispiel auch auf im Freien stehenden Autos, so dass in den Morgenstunden dann der Eiskratzer zum Einsatz kommen muss. Reif stellt für Pflanzen und Bauwerke wie Hochspannungsleitungen oder Funktürme allerdings meist keine starke Belastung dar. Gefährliche Lasten können sich durch das sogenannte Rauheis bilden. Rauheis entsteht, wenn vom Wind herangeführte Wolken- oder Nebeltröpfchen sich bei Frost auf der Pflanze oder dem Gegenstand als Eis ablagern. Die Rauheis-Ablagerungen können ein so hohes Gewicht erreichen, dass Bäume oder Stromleitungen unter der Last zusammenbrechen (Eisbruch). Daher müssen diese Rauheis-Lasten beim Bau von Funkmasten oder Windanlagen immer berücksichtigt werden. Das Klareis entsteht ähnlich wie das Rauheis auch bei Wetterlagen mit dichtem Nebel. Allerdings ist der Wind hier ohne Bedeutung und das Klareis lagert sich auf allen Seiten der Objekte gleichmäßig ab. Auch beim Klareis kann es bei einer längeren Nebelperiode zu hohen Eislasten kommen. Rauheis- und Klareis-Ablagerungen treten bevorzugt in den Mittelgebirgen und den Alpen auf. Glatteis tritt auf, wenn unterkühlte Regentropfen auf gefrorenen Boden treffen. Sie führen dann augenblicklich zu teils extremer Glätte. Dieses Phänomen tritt häufig nach einer längeren Kälteperiode auf, wenn vom Atlantik die ersten Wetterfronten mit milderer Luft unsere Region erreichen, der Boden aber noch gefroren ist.

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