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Unwetterwarnung

Wird es Unwetter in Deutschland geben? Die Webseite der Wetterstation Rhede zeigt die aktuelle Unwetterentwicklung für Deutschland mit Warnungen vor Sturm, Regen, Gewittern sowie Orkan oder Glätte. So ist es möglich, sich rechtzeitig auf Gefahren durch Blitzschlag, Hochwasser, Sturmschäden und Straßenglätte vorzubereiten.

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Mit dem Webmodul für Wetterwarnungen bietet der Deutsche Wetterdienst die Möglichkeit, eine interaktiven Karte mit aktuellen Unwetterwarnungen für Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Wetterwarnungen werden dabei jeweils farblich hervorgehoben. Klickt man darauf, so werden Art und Zeitraum der amtlichen Wetterwarnung angezeigt. Zusätzlich kann man in die Karte hinein oder heraus zoomen.

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Warnlage für Deutschland

Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 29.07.21, 14:00 Uhr


In der Nordhälfte windig, an den Küsten stürmisch. Dort auch gewittrig. Ansonsten bei wechselnder Bewölkung meist niederschlagsfrei.

Wetter- und Warnlage:
Am Rand eines Tiefdrucksystems über der Nordsee und Skandinavien wird mit einer südwestlichen Strömung weiterhin warme Luft in die Südosthälfte Deutschlands geführt. In den Nordwesten gelangt dagegen kühlere Meeresluft. GEWITTER: An den Küsten und im angrenzenden Binnenland Schauer, dazu vor allem im Nordseeumfeld, vereinzelt aber auch an der Ostsee, einzelne Gewitter mit stürmischen Böen oder Sturmböen bis 85 km/h (Bft 8 bis 9). An der Küste Nordfrieslands sowie im nördlichen Schleswig-Holstein mitunter Starkregen von 20 bis 30 l/qm in wenigen Stunden. In der Nacht zum Freitag nachlassende Schauer- und Gewittertätigkeit. WIND/STURM: Heute in der Nordhälfte im Tagesverlauf steife Böen um 55 km/h (Bft 7) aus Südwest bis West, Richtung Küste stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8) und unmittelbar an der Nordsee exponiert vorübergehend Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9). Über der Mitte steife Böen bis 60 km/h (Bft 7) vor allem im Bergland. Exponiert auf einigen Gipfeln Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) nicht ausgeschlossen, auf dem Brocken wiederholt Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9). In der Nacht zum Freitag im Binnenland und auf den Bergen nachlassender Wind. An den Küsten dagegen weiterhin steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7 bis 8) aus Südwest bis West.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute wechselnd, im Norden teils auch stärkerer bewölkt. Im Süden länger sonnig. Im Norden und Nordwesten Schauer, zeitweise bis zur Mittelgebirgsschwelle ausgreifend und im äußersten mit einzelnen Gewittern einhergehend. Im Tagesverlauf auch am direkten Alpenrand Quellwolken und lokal kurze Schauer möglich. Höchstwerte zwischen 18 Grad an der Nordsee und 28 Grad im Südosten Bayerns. Im Süden schwacher, sonst mäßiger bis frischer West- bis Südwestwind, in Norden und Nordwesten mit steifen bis stürmischen Böen. In der Nacht zum Freitag im Küstenumfeld sowie am Alpenrand wolkig und einzelne Schauer. Sonst größere Auflockerungen, teils klar und meist niederschlagsfrei. Tiefstwerte 16 Grad an der See und bis 7 Grad in einzelnen Mittelgebirgslagen. Direkt an der See weiter Windböen oder stürmische Böen.

Am Freitag im Norden und Nordwesten teils dichte Wolken und zeitweise Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Sonst zunächst oft heiter bis sonnig, im Tagesverlauf Quellwolkenbildung und vor allem im Süden etwa vom Oberrhein bis nach Niederbayern Schauer und Gewitter. Höchstwerte zwischen 20 Grad an der Nordsee und 30 Grad an Inn und Salzach. Schwacher bis mäßiger, im Norden sowie im Bergland teils stark böiger Wind aus West bis Südwest, an der See mit steifen Böen. In der Nacht zum Samstag im Norden und Nordwesten sowie auch im Süden aus wechselnder bis starker Bewölkung weitere schauerartige, teils gewittrige Niederschläge, sonst bei teils stärker aufgelockerter Bewölkung überwiegend niederschlagsfrei. Abkühlung auf 17 bis 9 Grad.

Am Samstag von Westen und Nordwesten ostwärts ausgreifende dichte Bewölkung mit schaueratigen, teils gewittrigen Niederschlägen etwa von der Eifel bis zur Ostsee und westlich davon. Zudem im Süden, vor allem im Alpenvorland und in den Alpen erneut Schauer und Gewitter. In den übrigen Landesteilen meist trocken mit den größten Sonnenchancen in Teilen Ostdeutschlands. Höchstwerte 19 bis 26 Grad, mit den höchsten Werten in der Lausitz. Im Süden schwacher, sonst mäßiger, im Norden und Nordosten stark böiger Westwind. An der Ostsee und in Gewitternähe teils stürmische Böen. In der Nacht zum Sonntag im Norden bei stärkerer Bewölkung einzelne Schauer, anfangs auch Gewitter. Von der Schweiz und den Alpen bis zu den Regionen nördlich der Donau ausgreifende, kräftige und teils länger anhaltende schauerartige Regenfälle. Sonst aufgelockert bewölkt und überwiegend niederschlagsfrei. Tiefstwerte 16 Grad an der See und bis 8 Grad in einzelnen Mittelgebirgslagen.

Am Sonntag im Süden aus dichter Bewölkung länger anhaltende und südlich der Donau auch kräftige, teils schauerartig verstärkte Regenfälle, zögernd von Westen her nachlassend. Sonst wechselnd wolkig und vor allem im Westen und Norden Schauer und Gewitter, von Hessen bis nach Brandenburg geringere Schauerneigung. Höchstwerte 20 bis 25 Grad, an der Nordsee und im Dauerregen um 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. In der Nacht zum Montag bei wechselnder bis starker Bewölkung weiter unbeständig mit Schauern, anfangs lokal auch Gewittern, vom Oberhein bis zu den Alpen abklingende Niederschläge und Auflockerungen. Abkühlung auf 15 bis 8 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Lars Kirchhübel