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Unwetterwarnung

Wird es Unwetter in Deutschland geben? Die Webseite der Wetterstation Rhede zeigt die aktuelle Unwetterentwicklung für Deutschland mit Warnungen vor Sturm, Regen, Gewittern sowie Orkan oder Glätte. So ist es möglich, sich rechtzeitig auf Gefahren durch Blitzschlag, Hochwasser, Sturmschäden und Straßenglätte vorzubereiten.

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Mit dem Webmodul für Wetterwarnungen bietet der Deutsche Wetterdienst die Möglichkeit, eine interaktiven Karte mit aktuellen Unwetterwarnungen für Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Wetterwarnungen werden dabei jeweils farblich hervorgehoben. Klickt man darauf, so werden Art und Zeitraum der amtlichen Wetterwarnung angezeigt. Zusätzlich kann man in die Karte hinein oder heraus zoomen.

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Warnlage für Deutschland

Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 24.01.21, 05:00 Uhr


Heute nasskalt mit weiteren Schneefällen. Im Süden zunehmend sonnige Abschnitte.

Wetter- und Warnlage:
Ein System von mehreren Tiefdruckgebieten bestimmt das Wetter in großen Teilen Europas. Dabei gelangt maritime Polarluft nach Deutschland. Ein kleines Tief über Westdeutschland verlagert sich dabei tagsüber über die nördliche Mitte zur Lausitz. WIND/STURM: Heute über die Mitte und den Süden nach Osten ausbreitend auffrischender Westwind mit steifen Böen um 55 km/h, exponiert mit stürmische Böen um 65 km/h, 8 Bft, im Bergland teils mit Sturmböen, Bft 9. Von Westen her später wieder nachlassender Wind. In der Nacht zum Montag im östlichen Mittelgebirgsraum anfangs lebhafter Wind mit Böen um 50 km/h, im Verlauf der Nacht im Wesentlichen noch auf höheren Berggipfeln des Südens und der östlichen Mitte stürmische Böen oder exponiert Sturmböen (8 bis 9 Bft), ansonsten keine warnwürdigen Böen mehr. SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN Heute früh außer im Norden gebietsweise Niederschlag, bis in tiefe Lagen zunehmend als Schnee. Unterhalb von ca. 200 bis 400 m meist Schneematsch bzw. 1 bis 3 cm Neuschnee, im Bergland bis 10 cm, in Staulagen lokal mehr. Vom Niederrhein bzw. Ruhrgebiet bis ins Münsterland bzw. nach Ostwestfalen mäßige bis starke Schneefälle mit Mengen von 10 bis 20 cm in 6 bis 12 h bis Sonntagmittag nicht ausgeschlossen. Bei auffrischendem Wind in den Mittelgebirgen oberhalb von ca. 600m teilweise Schneeverwehungen. Heute tagsüber von Westen und Süden nachlassende Schneefälle, dafür in den Norden ausbreitend. In tiefen Lagen höchstens Schneematsch. Vor allem von Ostwestfalen über Nordhessen, Thüringen bis in die Oberpfalz oberhalb 300 bis 400m 5 bis 15 cm Neuschnee möglich. In der Nacht zum Montag im Norden und Osten gebietsweise Schneefall, meist leicht und nur wenig Schneezuwachs. Vor allem im Erzgebirgsstau aber nochmal 5 bis 10 cm Neuschnee möglich, vor allem in der ersten Nachthälfte. FROST/GLÄTTE: Heute früh abgesehen von einigen Flussniederungen im Westen und Südwesten leichter Frost bis -4 Grad. Heute tagsüber oberhalb von 300 bis 600m meist leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Montag verbreitet leichter (0 bis -5°C), im Bergland und im Südosten häufig mäßiger Frost (-5 bis -9°C), bei Auflockerungen über Schnee ganz im Süden strenger Frost um -10°C nicht ausgeschlossen.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute allmählich in die Nordosthälfte verlagernder Niederschlag. Schnee bis in tiefe Lagen. In der Südwesthälfte im Tagesverlauf kaum noch Schneeregen- und Schneeschauer, vor allem im Süden auch sonnige Abschnitte. Nasskalt mit Temperaturmaxima zwischen 0 und 4 Grad, am Oberrhein mit rund 6 Grad etwas milder. Im Süden und in der Mitte frischer in Böen starker bis stürmischer Wind aus West bis Südwest. Im Norden schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag vom Nordwesten bis zu den östlichen Mittelgebirgen einzelne Schnee- und Schneeregenschauer, im Stau der Berge leichter Schneefall. Sonst zunächst trocken, in der zweiten Nachthälfte im Südwesten erneut aufkommender leichter Schneefall. Glätte. Tiefsttemperatur zwischen +1 und -7 Grad, an den Alpen bis -10 Grad.

Am Montag im Süden und Südwesten meist stark bewölkt, gebietsweise leichter Schneefall oder Schneeschauer. Auch von Schleswig bis zum Erzgebirge stark bewölkt und einzelne Schnee- oder Graupelschauer. Sonst wolkig und meist trocken. Höchsttemperatur zwischen -1 und +4 Grad, oberhalb von 300 bis 600 m Dauerfrost. Schwacher im Süden mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag vor allem im Westen und Süden Schneeschauer, sonst wolkig, teils gering bewölkt oder klar und kaum mehr Schauer. Abkühlung auf 0 bis -6 Grad, örtlich darunter. Verbreitet Glättegefahr.

Am Dienstag viele Wolken, Auflockerung am ehesten im Norden und Osten. Dort nur einzelne Schnee- oder Graupelschauer. Im Süden und gebietsweise im Westen leichte, an den Alpen auch kräftigere Schneefälle. Höchstwerte 0 bis 4 Grad, oberhalb von 300 bis 500 m Dauerfrost. Mäßiger, in Böen frischer bis starker westlicher Wind. In den Kammlagen Sturmböen und Schneeverwehungen. In der Nacht zum Mittwoch in der Mitte und im Süden weitere, teils schauerartige Niederschläge, im Westen in tiefen Lagen später mit Regen. Im Norden meist trocken. Tiefstwerte +1 bis -5 Grad.

Am Mittwoch aus dichter Bewölkung gebietsweise weitere Niederschläge, anfangs meist als Schnee, von Westen in Regen übergehend. Höchsttemperatur +1 bis +4 Grad, im äußersten Westen und Südwesten bis +6 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Süden teils frischer Südwest- bis Westwind, in exponierten Höhenlagen Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag von Westen weitere teils kräftige Niederschläge, meist als Regen, Richtung Osten und Südosten teils als Schnee. Temperaturrückgang auf +2 bis -4 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Bernd Zeuschner