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Unwetterwarnung

Wird es Unwetter in Deutschland geben? Die Webseite der Wetterstation Rhede zeigt die aktuelle Unwetterentwicklung für Deutschland mit Warnungen vor Sturm, Regen, Gewittern sowie Orkan oder Glätte. So ist es möglich, sich rechtzeitig auf Gefahren durch Blitzschlag, Hochwasser, Sturmschäden und Straßenglätte vorzubereiten.

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Mit dem Webmodul für Wetterwarnungen bietet der Deutsche Wetterdienst die Möglichkeit, eine interaktiven Karte mit aktuellen Unwetterwarnungen für Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Wetterwarnungen werden dabei jeweils farblich hervorgehoben. Klickt man darauf, so werden Art und Zeitraum der amtlichen Wetterwarnung angezeigt. Zusätzlich kann man in die Karte hinein oder heraus zoomen.

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Warnlage für Deutschland

Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Montag, 12.04.21, 14:00 Uhr


Kaltes, wechselhaftes Aprilwetter. An den Alpen länger anhaltende Schneefälle, an der See windig. Verbreitet leichter bis mäßiger Nachtfrost.

Wetter- und Warnlage:
Deutschland liegt im Zustrom von Kaltluft polaren Ursprungs, die das Wetter wechselhaft und für die Jahreszeit zu kalt gestaltet. GEWITTER: Vor allem in den Nachmittagsstunden im Westen und Nordwesten einzelne kurze Gewitter mit Graupel und starken bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8) aus Nordwest. Abends abklingende Gewitter, aber noch einzelne Schauer. WIND-/STURMBÖEN: Im Tagesverlauf an den Küsten auflebender West- bis Nordwestwind mit starken Böen (Bft 6 bis 7), teils bis ins Binnenland von Schleswig-Holstein ausgreifend. An exponierten Abschnitten der Nordseeküste einzelne stürmische Böen nicht ganz ausgeschlossen. Nachts anhaltend. Dann exponiert auch einzelne stürmische Böen auf den Nordfriesen (Bft 8, bis 70 km/h). SCHNEE/GLÄTTE: In den ost- und süddeutschen Mittelgebirgen ab etwa 400 m zunächst anhaltender Schneefall. In Mittel- und Ostsachsen bis zur Niederlausitz bis in tiefe Lagen vorübergehend kräftiger Schneefall mit gebietsweise Ausbildung einer dünnen Schneedecke. In Lagen oberhalb von 600 m 2 bis 8 cm Neuschnee. Nachmittags vor allem noch im Bayerischen Wald weiter anhaltende Niederschläge mit etwas Neuschneezuwachs. An den Alpen im Tagesverlauf einsetzender Dauerschneefall, bis Dienstag anhaltend. Im Warnzeitraum bis Dienstagmittag dabei Schneemengen zwischen 10 und 20 cm, in Staulagen auch bis 30 cm in 36 h. Im Alpenvorland ab etwa 600 m 1 bis 3 cm Neuschnee, vornehmlich in den Nachtstunden. In der Nacht auf Dienstag abgesehen vom äußersten Norden verbreitet leichter, im höheren Bergland teils auch mäßiger Frost unter -5 Grad. In den Regionen mit Schauern am Tag entsprechend Glätte durch Überfrieren.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute vom Bodensee bis zur Lausitz und südöstlich davon stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Schneefall, allmählich an die Alpen und nach Niederbayern zurückziehend. Im Tiefland teils Schneeregen oder Regen. Sonst wechselnd bewölkt, dabei vom Norden und Westen auf den zentralen Mittelgebirgsraum ausgreifende, teils gewittrige Schneeregen- und Graupelschauer. Höchstwerte meist nur noch zwischen 4 und 10 Grad. Mäßiger und zeitweise böig auffrischender Wind aus Nordwest bis West, an der See steife Böen. In der Nacht zum Dienstag an den Alpen und in Teilen Niederbayerns bedeckt und weitere Schneefälle, vor allem im Stau der Alpen auch kräftig. Sonst aufgelockert bewölkt, teils klar und meist trocken, lediglich Richtung Nordsee noch einzelne Schauer. Tiefstwerte zwischen 0 und -6 Grad, bei längerem Aufklaren in höheren Muldenlagen bis -8 Grad. An der Küste Minima knapp über 0 Grad.

Am Dienstag an den Alpen noch leichte Schneefälle. Sonst wechselnd bewölkt mit einzelnen Regen- und Graupelschauern, im Bergland Schneeschauern. Vereinzelt Gewitter. In einem Streifen vom Oberrhein und der Saar über Rhein-Main und Franken bis zur Oder kaum Schauer und längere heitere Abschnitte. Höchstwerte zwischen 3 Grad im östlichen Bergland und 11 Grad am Rhein, an den Alpen nur wenig über 0 Grad. Schwacher, im Norden mäßiger Wind und in Böen starker Wind aus Nord bis Nordwest. In der Nacht zum Mittwoch unmittelbar an den Alpen noch etwas Schnee, langsam nachlassend. Sonst teils wolkig, teils klar und rasch abklingende Schauer. Tiefstwerte zwischen +1 und -5 Grad, bei längerem Aufklaren im Bergland bis -8 Grad.

Am Mittwoch Wechsel aus heiteren Abschnitten und dichten Wolken mit einzelnen Regen- oder Graupelschauern, im Bergland Schneeschauern. Vereinzelte Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Im Tagesverlauf von der See her länger sonnig und meist trocken. Höchsttemperatur zwischen 4 und 11 Grad, im höheren Bergland 0 bis 3 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordwind. In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen zeitweise Schnee. Sonst bei unterschiedlicher Bewölkung abklingende Schauer. Tiefsttemperaturen zwischen +1 und -4 Grad, im Bergland bis -7 Grad.

Am Donnerstag wechselnd bewölkt und bevorzugt über der Südhälfte einzelne Regen- und Schneeschauer. In Küstennähe überwiegend trocken bei längeren sonnigen Abschnitten. Höchstwerte 4 bis 12 Grad, im höheren Bergland 0 bis 3 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Freitag im Osten und Südosten teils stärkere Bewölkung und vor allem in den Mittelgebirgen gebietsweise leichter Schneefall. Sonst teils wolkig, teils klar und trocken. Tiefstwerte +2 bis -6 Grad, an den Alpen kälter.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Adrian Leyser