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Unwetterwarnung

Wird es Unwetter in Deutschland geben? Die Webseite der Wetterstation Rhede zeigt die aktuelle Unwetterentwicklung für Deutschland mit Warnungen vor Sturm, Regen, Gewittern sowie Orkan oder Glätte. So ist es möglich, sich rechtzeitig auf Gefahren durch Blitzschlag, Hochwasser, Sturmschäden und Straßenglätte vorzubereiten.

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Mit dem Webmodul für Wetterwarnungen bietet der Deutsche Wetterdienst die Möglichkeit, eine interaktiven Karte mit aktuellen Unwetterwarnungen für Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Wetterwarnungen werden dabei jeweils farblich hervorgehoben. Klickt man darauf, so werden Art und Zeitraum der amtlichen Wetterwarnung angezeigt. Zusätzlich kann man in die Karte hinein oder heraus zoomen.

Copyright © Deutscher Wetterdienst

Aktuelle Warnlage für Deutschland

Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Freitag, 03.12.21, 14:00 Uhr


Heute an der See steife bis stürmische Böen, an der Nordsee später Sturmböen. Im Bergland stellenweise Glätte. Nachts gebetsweise Schneefall, im Süden Glatteisgefahr. Im Schwarzwald vorübergehend Tauwetter.

Wetter- und Warnlage:
Ab dem Nachmittag greift von Nordwesten ein Tiefausläufer über, gefolgt von einem weiteren Tief, das über Benelux am Samstag nach Norddeutschland zieht. Damit gelangt mit auffrischendem Wind ein Schwall milder Meeresluft in die Südwesthälfte. WIND-/STURMBÖEN: Heute an der See steife bis stürmische Böen (Bft 7-8), in exponierten Lagen an der Nordsee einzelne Sturmböen (Bft 9), auf Inseln später teils schwere Sturmböen (Bft 10) aus Südwest. In Kammlagen der Mittelgebirge stürmische Böen oder Sturmböen (Bft 8-9), auf dem Brocken am Nachmittag schwere Sturmböen (Bft 10) aus Südwest. In den Niederungen in freien Lagen des Westens und der Mitte sowie im küstennahen Binnenland vereinzelte steife Böen (Bft 7). In der Nacht zum Samstag nach Mitternacht von Nordwesten her etwas nachlassender Wind. In Hochlagen der Alpen und des Schwarzwaldes ab dem Abend zunehmend Sturmböen (Bft 9), während der Nacht auf schwere Sturmböen (Bft 10) verstärkend, in exponierten Gipfellagen orkanartige Böen (Bft 11). SCHNEE/GLÄTTE: Heute tagsüber an den Alpen und im Bergland oberhalb von 600m Glätte durch geringen Schneefall oder gefrierende Nässe. In der Nacht zum Samstag gebietsweise Schneefall. In tiefen Lagen wenig Schnee oder Schneematsch, im Bergland und nach Osten hin aber 1 bis 5 cm Neuschnee gering wahrscheinlich. Nach Mitternacht im Südwesten Niederschlagsverstärkung, zunächst bis nach Franken und Oberbayern ausweitend Schneefall, bis in tiefere Lagen 1 bis 5 cm Neuschnee. Gleichzeitig von Südwesten in Regen übergehend, dabei stellenweise Glatteis durch gefrierenden Regen, in den Frühstunden bis zur Isar und Altmühl ausweitend und vor allem nach Osten hin UNWETTER nicht ausgeschlossen. FROST: Heute im höheren Bergland leichter Frost. In der Nacht zum Samstag im Süden sowie im Bergland der Mitte leichter Frost. TAUWETTER: Im Hochschwarzwald von der Nacht zum Samstag bis in die Nacht zum Sonntag Tauwetter mit Abflussmengen zwischen 30 und 40 l/m² wahrscheinlich.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag südlich der Donau sowie bevorzugt in Sachsen heiter und trocken. Sonst stark bewölkt, im Nordwesten und Norden Schnee- oder Regenschauer. Im Nachmittagsverlauf auch im Westen zunächst geringer Schnee oder etwas Regen, abends dann abseits des Berglandes und Teilen des Nordens überwiegend Regen. Höchstwerte 1 bis 6 Grad. Besonders im Westen und Norden sowie im Bergland auffrischender, in freien Lagen in Böen steifer Südwestwind. An den Küsten Wind, exponiert sowie im Bergland auch Sturmböen oder schwere Sturmböen. Im Süden und Osten nur schwacher bis mäßiger Südwestwind. In der Nacht zum Samstag nach Osten und Süden ausgreifende Niederschläge, in tiefen Lagen der Südwesthälfte überwiegend Regen, sonst Schnee. Später im Südwesten und Süden auf über 1000 m steigende Schneefallgrenze, dort gebietsweise auch gefrierender Regen. Vorsicht, deutlich erhöhte Glätte- und Glatteisgefahr! Tiefsttemperatur im Norden und Nordwesten 5 bis 1 Grad, sonst 1 bis -5 Grad. Temperaturen im Südwesten bis zum Morgen allmählich steigend. In Hochlagen, anfangs auch an der Ostsee, Sturmböen oder schwere Sturmböen, in Gipfellagen vereinzelt orkanartige Böen um Südwest.

Am Samstag bedeckt. Im Nordosten meist trocken, sonst Niederschläge, im Bergland und überwiegend auch im Osten als Schnee, im Südosten vor allem am Morgen und Vormittag auch gefrierender Regen. Glatteisgefahr! Schneefallgrenze im Süden deutlich über 1000 m, Tauwetter im Schwarzwald. Höchsttemperatur zwischen 2 Grad im Osten und 10 Grad im Südwesten. Im Süden kräftig auffrischender Wind aus West mit starken Böen, im Bergland Sturmböen, exponiert auch schwere Sturmböen. Im Norden schwacher bis mäßiger Wind aus Südost bis Ost. In der Nacht zum Sonntag weitere Niederschläge. Wieder sinkende Schneefallgrenze mit Schnee ab etwa 400 m, vom Emsland bis zur Uckermark markante Schneefälle möglich. Tiefsttemperatur zwischen +3 und -3 Grad. Glättegefahr.

Am Sonntag wolkig oder stark bewölkt und gebietsweise schauerartige Niederschläge. In tiefen Lagen teils Regen, Schneeregen oder Graupel, oberhalb 400 m Schnee. Vom Münsterland bis ins nördliche Brandenburg eventuell auch längere Zeit Schneefall. Höchstwerte zwischen 1 und 6 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher bis mäßiger Wind meist aus westlichen Richtungen, im Norden aus Nordost. An den Küsten teils stürmische Böen. In der Nacht zum Montag stark bewölkt, selten Auflockerungen. Vor allem in der Südosthälfte weitere Schneeregen- oder Schneefälle. Im Westen Nebelbildung. Abkühlung auf +1 bis -4 Grad, im Bergland bis -7 Grad. Häufig Glätte.

Am Montag im Norden und Nordosten etwas mehr Auflockerungen und nur noch in Ostseenähe Schneeschauer. Im Osten und Süden örtlich Schnee oder Schneeregen mit Glätte, sonst kaum Niederschläge. Weiterhin schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Höchstwerte im Nordosten um 0 Grad, sonst zwischen +1 bis +5 Grad. Im Bergland Dauerfrost. In der Nacht zum Dienstag weiterhin stark bewölkt, von Westen aufkommende und sich rasch nach Osten ausbreitende Niederschläge, zunächst meist Schnee, im Westen, Südwesten und Nordwesten später auch Regen. Verbreitet Glätte. Tiefstwerte zwischen +1 und -5 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Marcel Schmid